Wir werden in seinen Geist getaucht. Wir jubeln vor Freude, singen Lieder und heben die Arme. Plötzlich werden wir erschüttert. Wir werden traurig, ängstlich, schwach im Geist. Wir fühlen uns kraftlos, mutlos. Wir leiden. Wir haben viele Fragen an Gott. Wir klagen und rufen nach Hilfe. Doch Gott scheint zu schweigen. Wir verzweifeln. Plötzlich, in all der Verzweiflung, wächst unerklärliches Vertrauen.
Trotz des Leids und all der Versuchungen beginnen wir, Gott nun wirklich zu vertrauen. Wir schauen genauer zum Kreuz, wie sein Körper dort hing, durchbohrt. Wir halten inne, spüren seine Liebe. Wir begreifen, was er getan hat. Dass am Kreuz all seine Liebe sich ausgedrückt hat. Wir verstehen: Er ist kein ferner Gott. Er ist ein Gott der Beziehung. Er hat sich erniedrigt, damit er erhöht werden kann – und wir mit ihm. Dies war die Lösung, damit wir heimkommen können. Dies war die einzige Lösung, die beste Lösung. Es muss ein Gott sein, der Liebe ist. Ein Gott, der alles hat, hat sich erniedrigt, um deine Seele für sich zu gewinnen. Plötzlich erkennst du, dass Gott eine Person ist, die durch das Leid gehen musste, und dabei deinen freien Willen nicht angerührt hat. So bist du nun geborgen in seiner Liebe und sein Licht durchdringt Seele und Leib. Durch jede deiner Zellen wandert sein Licht hindurch und vertreibt alles Dunkle in dir. In seinem Licht bist du geschaffen worden, ehe du geboren wurdest. So lasse dich auch heute von seiner Liebe wärmen und hülle dich darin ein, wie mit einer Decke, die dich vor der Kälte schützt. So wird er dich vor allem, was nicht sein ist, beschützen, denn alles, was nicht sein ist, ist Finsternis. Doch er, der Vater, Gott, ist das Licht und es hat sich uns offenbart, in Jesus Christus.
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