Eine Botschaft für Suchende

Veröffentlicht am 14. November 2025 um 11:10

Lieber Suchender,

 

Ich werde dir gerne die Wahrheit erzählen, nach der die Menschen seit jeher suchen. Mit der Wissenschaft haben sie versucht, alles zu erklären, doch sie haben es nicht geschafft. Die Welt belügt dich, doch ich tue es nicht, denn ich spreche nur von der Wahrheit. Die Welt kann ein sehr dunkler Ort sein. Die Menschen bekriegen sich, sie morden, stehlen und lügen. Wann wird das ein Ende haben, fragst du dich? Ich weiß es. Aber bis dahin muss noch sehr viel geschehen. Die Menschen reden immer davon, dass alles besser wird, doch wie wir sehen, tritt dieser Zeitpunkt nie ein. Es herrschen immer noch Kriege, und ich weiß, dass noch viele Kriege kommen werden, und es wird ein Krieg kommen, der schlimmer sein wird als alle bisherigen.

 

Denn so muss es sein. Doch wenn all das vorbei ist, wird das Licht in die Welt kommen, und die Welt wird nicht mehr so sein, wie sie zuvor war. Ich kenne das Licht und das Licht kennt mich, doch dir ist es noch verborgen. Aber es sucht dich. Die Menschen sind verloren und wissen es nicht. Ich sage dir die Wahrheit: Die Menschen gehören nicht sich selbst, sondern sie werden von der Finsternis beseelt. Sie sind blind. Doch der Herr wurde gesandt, um sie ins Licht zu führen. Doch dieses Licht wollen sie nicht sehen. Das Licht wurde schon gehasst, ehe es geboren wurde. Und dieses Licht war auf dieser Welt und kam in die Finsternis, doch die Finsternis hat es nicht begriffen. Also wandeln die Menschen weiterhin in der Finsternis, und nur das Licht kann sie da rausholen.

 

Ich bin mir sicher: Du willst die Wahrheit nicht hören. Du kannst die Wahrheit nicht ausstehen und wirst sie verleugnen. Denn du befindest dich nicht im Licht. Ich aber bin im Licht, also kann ich von der Wahrheit sprechen. Doch ich möchte dir sagen: Auch ich habe mich dort befunden, wo du dich befindest. Und dort war es sehr dunkel. Ich habe erst gesehen, wie dunkel es war, als ich ins Licht kam. Ich habe erkannt, wie hässlich der Ort war, an dem ich mich befand. An diesem Ort wurde ich geknechtet, geschlagen und gedemütigt. Ich möchte dir sagen, was ich sehe und du nicht siehst. Denn ich bin nicht von hier. Ich gehöre nicht mehr der Welt an, nicht mehr. Doch nun sehe ich dich und erkenne, dass das Licht dein Zuhause ist. Es liegt an dir, ob du wieder nach Hause möchtest, zurück zu deinem Ursprung. Wo du jetzt bist, ist nicht dein Zuhause. Du bist getrennt von deinem Zuhause. Du bist wie ein Fisch ohne Wasser, wie ein Kind ohne Vater und Mutter. Du glaubst, du brauchst niemanden, denn schließlich kannst du selbst auf dich achten, in dieser großen, weiten Welt, deren Ursprung du nicht einmal kennst, geschweige denn deinen eigenen. So glaubst du Menschen, die meinen, zu wissen, was der Ursprung all dessen ist, doch sie können es nicht zu 100 % beweisen. Ich möchte dir von einem sehr schönen Ort erzählen. Es ist der Ort deines Ursprungs, dort, wo dein Zuhause ist. Dort, wo du völlig versorgt wirst. Wo du geliebt und behütet wirst. Tief in dir spürst du, dass es eine Quelle gibt, die dich dorthin ziehen möchte. Aus diesem Grund liest du diese Worte, und sie sind nicht zufällig in deine Hände geraten. Wenn du dich der ganzen Wahrheit hingibst, versichere ich dir, du wirst nicht mehr der Mensch wie zuvor sein. Ja, es ist ein Versprechen. Doch es liegt an dir. Es liegt an dir, ob du deinen Stolz und deine Überzeugungen beiseitelegen und ins kalte Wasser springen möchtest. Ich bin auch gesprungen. Doch dieses Wasser hat mich lebendig gemacht.

 

Gott schreibt eine Melodie in unser Herz und lässt dir die Wahl, ob du sie dir vorspielen lassen möchtest. Vielleicht wirst du noch einige schiefe Töne erklingen lassen, doch sei gewiss: Sein Lied ist wie eine zarte Welle, die mit den anderen Wellen im Takt tanzt, dann wie ein tosendes Meer, das seine Macht zum Ausdruck bringt. Lass dich von den sanften Wellen treiben, doch scheue dich nicht, dich in das tosende Meer zu stürzen. Habe keine Furcht. Denn die Wellen sind wie Klauen, die dich umarmen und vor dem Abgrund bewahren. Aus diesem wurdest du hinaufgezogen, und nun siehst du das Licht vor deinem Angesicht, das deine Wangen mit seiner Liebe wärmt. Groß ist der Herr, und nur wenige sehen ihn. Ununterbrochen könnte ich von ihm sprechen, doch wenn du ihn nicht selbst gesehen hast, wirst du nicht wissen, über was dieser Mensch spricht, der ihn gesehen hat. Wenn ich an meinen Herrn denke, sehe ich eine Majestät, die sich über mein Auge erstreckt, deren Größe ich jedoch nicht erfassen kann. Sie ist so gewaltig, so mächtig, dass mein kleines Ich nur ahnen kann, wie groß mein Herr sein muss. Und so sehne ich mich danach, zu erzählen, wie groß der Herr ist. Doch dann blicke ich in schlafende und finstere Augen, und mein Herz wird betrübt. Doch seine Liebe tröstet mich und schenkt mir neue Kraft. Unser Herr möchte dir Leben schenken. Doch zuerst musst du ihm deines geben, damit er dir neues Leben schenken kann. Lass dir die Augen öffnen, damit dir das Licht des Königs offenbart wird. Denn überall, wo ich mich umdrehe, höre ich Schreie, sehe Gefangenschaft und Erdrückung. Doch in all dem sehe ich das Licht, verborgen unter meinem Leib. Wie wünschte ich mir, es würde durchscheinen und alle Menschen würden niederknien und sich vor dem Licht verbeugen. Dieses wundervolle Licht ist so gewaltig und mächtig, dass es uns verbrennen würde, wenn es sich in seiner ganzen Gestalt offenbaren würde. Doch anstelle des Lichts umarmt sie die Finsternis. Doch siehe, das Licht ist gekommen und möchte sich dir zeigen.

 

Der Himmel war verschlossen. Jetzt ist er offen. Als ich zum Himmel hinaufblickte, sah ich Wolken, doch ich konnte die Sonne, die sich dahinter verbarg, nicht sehen. Diese Wolken möchte ich nun an dir vorbeiziehen lassen, damit das Licht, das sich dahinter verbirgt, dein Herz berührt. Das Licht deines Gottes, des Herrn der Herren.

 

„Herr, lass auch sie die Wahrheit finden. Sie ist wie eine Nadel im Heuhaufen. Doch wenn man sie findet, tanzt man vor Freude. Sie brauchen dich. Herr, öffne ihre Herzen, damit sie dich sehen können. Mach die Blinden sehend und die Tauben hörend. Sie wissen nicht, was sie tun, geschweige denn, wo sie sich befinden. Denn in ihrer Welt wächst grünes Gras, und die Sonne besänftigt ihr Angesicht. Doch das Licht der Sonne wird eines Tages erlöschen, und sie werden deines nie zu Gesicht bekommen. Wacht auf und seht den Herrn, der euch ruft, der sich nach euch sehnt, und denkt nicht, ihr hättet keine Entscheidung auf Erden zu treffen. Lass den Samen in ihnen erblühen, dass sie wahrhaftig nach dir suchen.

 

Lass sie bis zum Himmel rufen, dass du sie erhörst, ihre Herzen, die sich doch nach dir sehnen. Herr, lass sie erkennen, wie wunderbar du bist, wie unergründlich dein Wesen ist, sodass man staunt den ganzen Tag. Herr, berühre ihre Seelen und offenbare ihnen die Lügen, die doch nur von Honig umhüllt sind. Herr, bringe Licht in ihr Leben. Bringe die Sanftmütigen zu dir, die Zerbrochenen, die sich verirrt haben. Hole sie zu dir, wie du mich zu dir geholt hast. Oh Herr, ich danke dir.“

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