Warum die schwierigsten Wege dich am meisten heilen

Veröffentlicht am 14. November 2025 um 11:05

Dein Weg mag herausfordernd sein, doch Gott ist stets bei dir. Er wird dich nicht verlassen. Seine Liebe und Treue sind unerschütterlich, und sein Verständnis für dich ist tief. Du bist ihm nicht gleichgültig; er sorgt für dich und wird dich aufrichten und heilen. Begebe dich in seine Arme und vertraue ihm, dass er das Beste für dich vorbereitet hat, auch wenn der Weg dorthin schwierig erscheint. Die Wege Gottes sind oft unergründlich, doch du darfst darauf vertrauen, dass er das große Ganze sieht und dass alles, was geschieht, letztendlich einem guten Zweck dient. Ja, dein Leid wird in etwas Gutes umgewandelt. Vertraue darauf und freue dich, dass dein Herz immer mitfühlender wird für die Gebrechen und Leiden der anderen. Sieh dir einen Grashalm im Sturm und Regen an: Seine festen Wurzeln verhindern, dass er umgerissen wird, und doch ist der Grashalm so zart und zerbrechlich, dass es erstaunlich ist, dass er bei so einem Wetter noch lebt. Diese festen Wurzeln sind Jesus. Jesus trägt uns. Der Sturm ist das Leid, das uns wachsen lässt. Wir müssen uns nicht gegen das Leid wehren und eine falsche, künstliche Freude annehmen, sondern dürfen wahre, tiefe Freude annehmen, trotz des Leides, welches wir durchleben.

 

Die Welt wird weiterhin vom Bösen durchzogen sein, bis Jesus zurückkommt. Doch das bedeutet nicht, dass du dich nicht unter den Flügeln des Höchsten bergen kannst. Der Herr möchte, dass du im Licht wandelst, doch um im Licht wandeln zu können, müssen wir oft dunkle Pfade durchlaufen. Diese dunklen Pfade sind es, die uns am meisten formen. Wehre dich nicht gegen die dunklen Pfade, sondern gehe mutig durch sie. Ja, oft schwindet deine Kraft. Du kannst nicht mehr. Du fällst zu Boden, stehst wieder auf, fällst erneut und stehst wieder auf. Du erlebst Bedrängnis, Spott und Hohn. Du erlebst tiefste Einsamkeit, Schmerzen, Verzweiflung, Erschöpfung und eine solche Angst, dass deine zittrigen Beine dir kaum Halt geben. Gerade wenn du ganz tief am Boden bist, erscheint plötzlich ein kleines Lichtlein in der Dunkelheit. Es ist ein winziges Lichtlein, das dich an deine Wahrheit erinnert und dir neue Kraft gibt.

Dieses Lichtlein verspricht dir:

 

„Sei stark. Ich gehe mit dir. Fürchte dich nicht. Ich werde dich trösten und dich niemals im Stich lassen. Ich werde dich niemals verlassen. Ich sehe all deinen Schmerz, deine tiefste Not, die Bedrängnis. Doch verzage nicht. Ich lasse dich wieder aufstehen. Ich werde die Werke in dir vollbringen. Folge mir nach, mein Kind.“

Ja, der Herr ist mit dir. Er hat große Träume für dich. Vertraue darauf. Lasse dich fallen. Brauchen wir nicht auch großes Vertrauen zu einem Arzt, wenn wir uns operieren lassen? Wir machen uns schutzlos und setzen unser ganzes Vertrauen darauf, dass er uns wieder gesund macht. Setze auch du dein ganzes Vertrauen in Jesus, indem du dich vor ihm schutzlos machst und von dir selbst loslässt. Lasse los von deiner eigenen Kraft. Gebe die Kontrolle ab. Nicht du weißt, wie die Dinge laufen, sondern der Herr weiß es. Gestehe dir ein:

 

„Ich weiß nichts. Doch der Herr weiß es. Herr, mach du. Ich bin dein Gefäß. Ich lasse von mir selbst ab, mein Herr. Ich höre auf, mir Sorgen zu machen. Ich höre auf, darüber nachzudenken, was sein wird und was nicht. Stattdessen gebe ich dir mein ganzes Leben. Es soll dein Werk sein. Es ist dein Werk. Großer Herr, danke, dass du mich führst und leitest und mich nicht aufgibst, wenn alle mich aufgeben.“

 

So folge dem Herrn nach, du Kind Gottes. Du Kind des Höchsten. Du Kind des Allmächtigen, der Himmel und Erde – und dich – erschuf. Folge ihm nach. Er kennt den Zeitpunkt deiner Heilung. Er weiß, wo du am meisten Heilung benötigst. Vertraue ihm.

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