Ich liebe dich. Ich wohne in dir. Ich behüte und beschütze dich. Du darfst zu mir sprechen. Du darfst in dich gehen und lauschen. Du wirst meine Stimme hören, wenn ich zu dir spreche. Du wirst mich wahrnehmen, wenn ich in dein Herz flüstere. Es werden meine Worte sein, die dein Herz erwärmen, und es werden meine Worte sein, die deine Seele erquicken, denn mein Wort ist lebendig. Zweifle nicht in deinem Herzen. Denn wo Zweifel ist, da ist kein Glaube. Komm ruhig zu mir, komm zu mir und höre meine Stimme. Vieles habe ich dir zu sagen. Vieles wirst du noch nicht hören können, denn ich muss dein Herz noch weiten, damit diese Worte in dich eindringen können. Doch was du jetzt hören kannst, ist dies: Ich sehe dich. Ich höre dich. Du bist mein. Zweifle nicht. Öffne mir dein Herz und vertraue dich mir an.
Ich bin näher, als du denkst – so nah, dass du dich wundern würdest. Sorge dich nicht, ich werde dich auf all deinen Wegen leiten. Ich werde dir Trost spenden und dir Kraft geben. Höre auf meine Stimme. Höre auf das, was ich dir sage, und es wird dir gut gehen.
Siehe, ich habe dich zuerst geliebt. Meine Liebe zu dir ist größer als alles, was man messen könnte. Meine Liebe ist unendlich. Ich halte dich in meinen Händen. Wie ein Kind halte ich dich fest und gebe Acht auf dich. Doch möchte ich, dass du mich immer mehr und mehr erkennst. Ich möchte, dass du, als mein Kind, mich immer tiefer kennenlernst. Ich möchte, dass du mein Vaterherz erkennst. Ich möchte dein Herz, deine Seele und deinen Verstand. Ich möchte alles von dir. Ich möchte, dass meine Liebe in dir offenbar wird und durch dich fließt, sodass wir uns begegnen können.
Ich wünsche mir mehr von dir als nur halbherzige Worte, die zwar schön klingen, aber mir nicht dein Herz offenbaren. Ich will dein ganzes Herz. Ich will dich. Ich möchte, dass meine Liebe durch dich strömt, und dass du erkennst, dass ich gut bin. Ja, ich bin gut – und alles, was ich tue, entspringt meiner Liebe, denn ich bin die Liebe selbst. Ich, dein Vater, bin kein ferner Gott. Ich, dein Gott, habe dich erschaffen. Wer könnte dir näher sein als der, der dich geschaffen hat? Siehst du nicht deine Hände und Beine? Deine Augen und Ohren? Siehst du nicht, wer sie erschaffen hat und wie er sie erschuf? Bin ich dir nicht näher, als du denkst? Bin ich nicht dein Vater, der dir so nahe ist, dass er jeden deiner Herzschläge kennt und sogar zählen kann, wie viele es bis zu deinem Tod sein werden? Bin ich nicht der Vater, der alles sieht, dem nichts entgeht, was du tust und denkst? Wie könnte ich ein ferner Gott sein? Ich bin es. Ich bin dein Vater. Und ja, ich bin dir nahe. So nahe, dass nicht einmal mehr die Nähe genannt werden kann, denn jede Nähe würde Trennung bedeuten. Doch ich bin nicht von dir getrennt. Ich bin in dir, und du bist in mir. Erkenne mich. Ich bin es wirklich. Ich, dein Vater, liebe dich. Ich freue mich, wenn du zu mir sprichst, wenn du mir dein Herz öffnest und glaubst wie ein Kind. Ich freue mich, wenn du den Wunsch verspürst, meine Stimme zu hören.
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