Nicht in unserer Stärke sind wir stark im Herrn, sondern in unserer Schwäche sind wir stark im Herrn. Auch wenn unser ganzer Leib zittert, sind wir im Geist stark im Herrn. Denn der Leib ist vergänglich und der Geist unvergänglich. Sei also nicht darauf bedacht, stark im Leib zu werden nach dem Maß, wie es die Welt vorgibt, sondern erkenne, dass du in deiner Schwäche stark im Herrn bist und so wirst du erkennen, dass deine Werke tot sind, seine aber, lebendig. Die Erde wird zerfallen samt deinem Leib, die Erde wird erschüttert werden und vergehen. Hänge also nicht am Leib fest, denn auch dieser wird vergehen. Sei bedacht auf das Ewige, das, was nicht sichtbar ist, und doch lebendig ist. Dem Herrn ist alles möglich - in Christus bist du geheilt - alle Sünden und Krankheiten wurden getragen, doch werde dir bewusst: Du lebst ewig. Du bist ewig. Du stirbst nicht.
So schaue auf deine ewige Natur und diese wird dich erquicken und dann wird dein Leib Anteil daran haben. Doch schaue nicht zuerst auf deinen Leib. Schaue zuerst im Geist und dein Leib wird dir folgen. Werde dir seiner Vergänglichkeit bewusst. Ja, trauere und weine über deinen vergänglichen Leib, doch freue dich, wenn du die Ewigkeit in dir erkannt hast, die voller Freude ist. Dein Leib weine, doch deine Seele juble. Mein Kind, du hast nur noch nicht deine Ewigkeit in mir gesehen, deswegen trauerst du. Erkennst du mich, erkennst du das wahre Leben. Schaue also weg, vom Vergänglichen und schaue in das, was ewig ist und dein Herz wird jubeln.
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