Er hauchte seinen Lebensodem in sie hinein und erweckte sie zum Leben. Sie waren umgeben von seinem Licht. Er war das Licht selbst und ohne ihn konnten sie nicht leben. Doch die Finsternis verführte sie und sie wandten sich von dem Licht ab, in das sie geboren wurden. Sie bedeckten sich mit Feigenblättern, um ihre Scham vor dem Licht, ihrem Schöpfer, zu bedecken.
Dann stürzten sie und fielen tief hinab und vergaßen das Licht. Blind wanderten sie umher und sie wussten nicht mehr, wer sie geboren hatte. Sie ernannten sich selbst zu Königen und in ihren Augen erkannte man Eifersucht, Scham, Zorn, Hass und Stolz. Die Augen waren das Tor zur Seele und so erahnte man, dass es sehr dunkel war in ihren Herzen. Sie sehnten sich zutiefst nach dem Licht, doch sie suchten überall dort, wo es nicht zu finden war.
Doch auch heute ruft das Licht nach ihnen, damit sie wieder hinaufsteigen können, zum Licht. Denn das Lamm ist gekommen und wurde geschlachtet, damit sie leben können. Ja, sie selbst haben es getötet. Sie selbst waren es, die das Licht verspotteten, es bespuckten und folterten. Nicht einen Laut gab der wahre König – der König aller Menschen – von sich. Doch diejenigen, die an ihn glauben, werden ihre Kronen von ihren Häuptern absetzen, die sie sich selbst aufgesetzt hatten und sie werden neue Kronen erhalten, die niemals vergehen werden. Er selbst wird über sie leuchten und sie werden nie wieder getrennt werden vom Licht. Für ewig bleiben sie in ihm und er in ihnen.
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