Der Architekt des Universums
Gott schuf die Erde samt allem, was sich auf ihr befindet. Von Gestein und Holz bis hin zu Pflanzen und Lebewesen aller Art. Alles wurde bis ins kleinste Detail durchdacht. Die Erde war ein Meisterwerk, geformt durch den Schöpfer höchstpersönlich. Auf ihr wohnte der Mensch, ausgestattet mit einem hochkomplexen Körper. Wenn Gott etwas schuf, dann durch sein Wort. Gott sprach, und so geschah es. Es war gut, sogar sehr gut, als er uns, die Menschen, machte. Und am siebten Tag ruhte er von seinem Werk. Er überließ uns die gesamte Erde. Er gewährte uns, über sie zu herrschen. Solch eine enorme Verantwortung übergab er uns. Die Erde wurde auf festen Fundamenten gegründet und wurde zu unserer Heimat – zu einer Heimat, von der wir uns entfremdet haben. Nicht nur von unserem Heimatplaneten, sondern auch von dem Schöpfer, der sie für uns geschaffen hat. Doch er ruft zur Umkehr, damit wir erkennen, wer diesen wundersamen blauen Planeten erschaffen hat, aus dessen Staub wir geformt wurden.
Die Schöpfung
Wenn wir die Schöpfung genauer betrachten, spüren wir Faszination, Ehrfurcht, aber auch einen gewissen Frieden und eine Liebe. Die Liebe ist wie ein Fußabdruck, den Gott in jedem seiner Werke hinterlässt. Darin sehen wir, dass Gott reinste Liebe ist. Betrachten wir eine Rose oder schauen wir in die Augen eines Pferdes. Bewundern wir, wie die Sonne die Schöpfung erhellt und sie mit ihrer Wärme einhüllt. Laufen wir durch den Wald und lassen uns von seiner wohltuenden Atmosphäre beruhigen. In der gesamten Schöpfung finden wir etwas von dem wieder, was Gott ist: Liebe, Frieden, Ehrfurcht.
Der erste Mensch
Wir wurden erschaffen, als Adam und Eva, voller Licht und Liebe. Wir wurden aus der reinsten Liebe geformt - jedes Detail, jede einzelne Zelle ist darauf ausgerichtet, in dieser Welt das zu sein, wofür uns Gott vorgesehen hat. Er, der größte Architekt, hat sein Werk, die Erde, vollendet, und nun darf der Mensch, der Herrscher über die Erde sein sollte, sie betreten. Für ihn schuf er die Erde, den wunderbaren blauen Planeten. Er setzte ihn in den Garten - in den Garten Eden. Man muss sich vorstellen, dass der erste Mensch die Erde betrat, zum allerersten Mal. Vor ihm war kein anderer Mensch dort gewesen. Adam und auch Eva durften nun dieses riesige Werk betreten. Sie waren wunderbar gemacht, doch sie versagten. Sie fielen hinab. Einst waren sie mit dem Geist Gottes verbunden und waren Herrscher über ihren Verstand, und als sie fielen, da herrschte ihr eigener Verstand über sie, und sie waren getrennt vom Geist Gottes. Nun liegt die Welt in Finsternis. Die Menschen sind von Gott getrennt und somit von ihrem ursprünglichen Wesen, das voller Liebe besteht. Die Menschen haben vergessen, wer sie in Wahrheit sind. Sie haben verlernt, wie Kinder zu sein. In Wahrheit sind sie Gottes Kinder. Kinder, deren Herzen sich nach ihrem Vater sehnen.
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