In den Armen des Vaters

Veröffentlicht am 15. März 2026 um 12:28

Wir werden getragen in den Armen des Vaters, und er wird uns niemals loslassen. Auch in den Tiefen, wenn du ihn nicht sehen kannst, ist er da – sowie in den Höhen, wenn sich deine Arme nach den Seinen ausstrecken, um empfangen zu werden. Fürchte dich nicht vor dem Abgrund, denn auch dort wartet er auf dich. Fürchte dich nicht, dein Leben zu verlieren, denn er hat es bereits gerettet. In seinen Händen werden wir getragen, in Ewigkeit, wenn wir an ihn glauben, den Sohn Gottes. Er hat Gefallen daran, wenn wir an ihn glauben, und er heißt uns willkommen, uns in seine Arme fallen zu lassen.

 

Ein Mensch, der eigenwillig sein Schwert hebt und in den Kampf zieht, um seine Feinde zu besiegen, wird stürzen und verlieren. Ein Mensch, der jedoch das Schwert Gottes empor zum Himmel hebt, hat bereits gesiegt, denn Gott hat bereits für ihn gekämpft und den Sieg errungen. Ein Mensch, der eigenwillig in die Schlacht zieht, wird müde und kraftlos werden, und er hat bereits dann verloren, als er sich dazu entschieden hat, in den Kampf zu ziehen. Er wird tief auf den Boden fallen. Doch seine Niederlage wird zu einem Geschenk, wenn er erkennt, dass jeder Kampf zwecklos ist. Er wird seine Schwachheit erkennen und dann wird er in die Arme des Vaters flüchten und sich darin bergen. Der Vater wird ihm sagen, dass es gut ist, dass er zu ihm gekommen ist, denn er hat bereits den Sieg in der Hand, und der Mensch, der zuvor bitterlich gekämpft hat, ist der Erbe dieses Sieges.

 

Wenn du zerbrochen und schwach bist, dann freue dich, denn dann wirst du nicht mehr dich selbst durchleuchten wollen, sondern dir werden das erste Mal die Augen geöffnet werden, um Gott zu sehen. Dein Herz wird sich danach sehnen, Gott zu begegnen. Wenn auch du dich in einem bitterlichen, aussichtslosen Kampf befindest, dann schaue zum Kreuz hinauf, denn darin liegt die frohe Botschaft, und diese wird dich wahrhaftig von jeglicher Last befreien. Wende deinen Blick vom Kreuz nicht ab. Denn sobald du das tust, wirst du eine schwere Last auf deinen Schultern tragen, die kein Mensch stemmen kann. Falle in die Arme des Vaters und lasse dich tragen und höre sein leises Flüstern, wenn er zu dir sagt, dass er bereits alles getragen hat. Er hat alle Gebrechen, Sünden und sogar den Tod auf sich genommen. Er hat dich aus der Sklaverei befreit, also bist du kein Sklave, sondern ein Befreiter. Ein Befreiter, der in Gottes Händen getragen wird. Dort kannst du all deine Nöte und Ängste ablassen, und Gott wird sein Ohr zu dir neigen und dir zuhören. Dann wird er dir neue Kraft schenken, und du wirst nicht müde werden, sondern auffahren mit Flügeln wie ein Adler.

 

Das vollbrachte Werk am Kreuz ist als vollständiges Werk zu verstehen. In der Botschaft des Kreuzes gibt es kein Wenn und Aber. Gott spricht klar und deutlich zu uns. Wenn wir die Botschaft des Kreuzes verleugnen oder sie verdrehen, dann nennen wir Gott einen Lügner. Die Botschaft des Kreuzes macht frei. Sie lässt dich jubeln und freuen. Sie lässt dein Herz für die gebrochenen Menschen weiten und sie bringt dich dazu, aufrecht zu deinem Vater zu laufen, wie ein königlicher Priester, aber auch in Demut vor dem ehrfürchtigen Gott, der dich über alles liebt. So trage nicht du die Lasten der Welt, sondern komme in seine Arme und lasse du dich tragen und erkenne, dass du in den Armen des Vaters im Sieg stehst. Freue dich, wenn du zerbrochen worden bist, denn dann wächst wahre Demut. Doch sorge dich nicht. Er wird dich in seinen Armen trösten und deine Wunden heilen, und wenn du neue Kraft bekommen hast, wirst du in keinen Kampf mehr ziehen, sondern du wirst erkennen, dass Gott bereits gesiegt hat und all die Last, die du getragen hast, wird von dir fallen.

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